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19. Dezember 2012 14:05

Interview zur Ausstellung "[Mit]gemacht?"

von Fridtjof Harder in Ausstellungen
Gespräch mit den Organisatoren der studentischen Ausstellung „[Mit]gemacht? – Technik- und Naturwissenschaftler der TH Dresden im Nationalsozialismus“

Sie entwickelten Raketen, Maschinengewehre, Farbfilme und Angoraunterwäsche für Kampfpiloten: Von 1933 bis 1945 forschten Wissenschaftler an der TU-Vorläuferuni TH Dresden für die nationalsozialistische Rüstungs- und Propagandamaschine. Ihren Biografien widmet sich die Ausstellung „[Mit]gemacht? – Technik- und Naturwissenschaftler der TH Dresden im Nationalsozialismus“, die in der Bereichsbibliothek DrePunct läuft. Die Ausstellung zeige, dass auch Technik- und Naturwissenschaft keine wertneutralen Disziplinen sind, sagen Uwe Fraunholz (TP M) und Swen Steinberg (TP G) im Interview, auch die exakten Wissenschaften „existieren nicht im luftleeren Raum“. Die beiden Historiker haben gemeinsam mit Studenten ihres Praxisseminars das Projekt erarbeitet und eine Ausstellungsbroschüre konzipiert. Im Gespräch mit Fridtjof Harder sprechen sie über die Ausstellung, die Verbindungen zwischen der TH und dem Nazi-Regime und gehen der Frage nach, wieso trotz schwerer Verstrickungen viele Forscher der TH ihre Karrieren auch nach 1945 fortsetzen konnten.

Das komplette Interview steht Ihnen als Audiodatei und in einer redaktionell überarbeiteten Fassung als PDF zur Verfügung.

Die Begleitbroschüre, die ebenfalls im Rahmen des Praxisseminars erarbeitet wurde, finden Sie hier.

Die Ausstellung „[Mit]gemacht? – Technik- und Naturwissenschaftler der TH Dresden im Nationalsozialismus“ läuft noch bis November 2013 in der Bereichsbibliothek DrePunct, Zellescher Weg 17.

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Katja Schröder M.A.

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