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18. Oktober 2012 13:13

Interview zur Kunst in der "Konsensdiktatur"

von Fridtjof Harder in Ausstellungen
SFB-Teilprojektleiter Karl-Siegbert Rehberg im Interview über DDR-Kunst früher und heute, wieso sie so oft in Depots lagert und wie die Neuen Medien das ändern können

Mit dem Ende der DDR ist auch ihre Kunst größtenteils aus der Öffentlichkeit verschwunden und findet nur noch selten den Weg aus dem Depot an die Museumswand. In den nächsten Tagen versuchen drei Ausstellungen, die Kunst der DDR wieder ein Stück weit ins Bewusstsein zu rücken:

"Abschied von Ikarus" in Weimar widmet sich den diffusen Grenzen zwischen propagandistischer Auftragskunst und kritischer Gegenkunst, "Tischgespräch mit Luther" behandelt die Verwendung religiöser Bildsprache in der "offiziell atheistischen" DDR und in Gera zeigt die Ausstellung "Schaffens(t)räume" Atelierbilder aus der DDR. 

Die Ausstellungen kooperieren mit dem Teilprojekt K "Kunstsakralisierung und Gemeinsinn" unter der Leitung von Prof. Karl-Siegbert Rehberg. Er ist zudem wissenschaftlicher Koordinator des Projekts "Bildatlas: Kunst in der DDR" zur digitalen Dokumentation von Malerei in der DDR. Fridtjof Harder hat sich mit Karl-Siegbert Rehberg über die Ausstellungen, den Bildatlas und sein Anliegen unterhalten, die Kunst der DDR aus ihrer Versenkung zu holen.

Sie können sich eine gekürzte Fassung des Interviews als mp3 herunterladen:

Teil 1 über "Tischgespräch mit Luther"

Teil 2 über "Abschied von Ikarus" und den "Bildatlas"

Die ungekürzte Fassung des Interviews im pdf-Format finden Sie hier.

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Katja Schröder M.A.

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